16. Dec. 06, 17:35
Interview #1 Vol.8 - on corporate culture and open communication
After all: what is the spirit of Panopa?
Mr. Vieth and Dr. Hucht characterize Panopa's corporate culture as quite open in terms of communication. Critique is usually addressed openly and directly at the person concerned. While in other companies it appears to be quite usual to talk bad behind other people's back, Mr. Vieth and Dr. Hucht claim that they never really experienced any sneaky games at Panopa. They say that their company is simply too small and that positions do not change that fast that it would make sense to play power games. At the same time they believe this open atmosphere to originate from the cultural background of the staff of which most grew up in the Ruhrgebiet. Here communication can often be rather rude but that does not imply that anybody should take it personal. Once things are said and discussed, they are over and done with - no hard feelings. And on the other hand things that are left unspoken, are not to be worried about. And while Mr. Vieth and Dr. Hucht claim this atmosphere to be culturally influenced, they believe it to have been transferred to their Polish stations as well.
("Die Kommunikation hier ist sehr offen. Also, es gibt schon so etwas wie eine Unternehmenskultur, was hebt das Unternehmen von anderen ab. Wobei ich jetzt nicht behaupten möchte, andere machen das nicht so, aber hier wird ein sehr direkter Ton gepflegt. Hier wird auch offen Kritik geübt. Es werden Themen angesprochen, die werden auch zu Ende besprochen, und man guckt sich hinterher auch wieder in die Augen. So Dinge, so hinterum, mit Ellenbogen, Linke rein, Mobbing, das ist hier überhaupt nicht angezeigt. Ich sag's mal ganz platt: hier sagt man sich auch mal auf Augenhöhe mal 'Arschloch', aber hinterher gibt man sich wieder die Hand und sagt: 'Komm. War jetzt auch mal gut, dass wir jetzt mal darüber gesprochen haben, das ist vielleicht auch mal ein bißchen gewittert hat, aber jetzt geht's auch vernünftig wieder weiter.' Und das ist auch so die Mentalität, die da vor Ort aufgebaut wurde. Also, ne offene Kommunikation, die Türen hier sind immer auf, man äußert Kritik, man spricht darüber, vielleicht eher mal ein direktes Wort, aber hinterher arbeitet man auch vernünftig wieder zusammen. Das ist schon auch so ne Besonderheit. Wir sagen auch mal hier und da, das ist so Ruhrgebietsmentalität: sehr direkt und sehr gradlinieg." Dr. Hucht, 2nd 15.53 min.)
("Wir sind hier sehr dezentral organisiert. Die einzelnen Standorte sind weitestgehend autark. [...] Wir sind hier eine Zentralverwaltung für das gesamte Unternehmen, wir haben hier vielleicht 50, 60 Mitarbeiter. [...] Wir sind noch in dem Sinne kein Konzern, wo vielleicht auch eher so Spielchen aufkommen, Machtspielchen und Leutet gegeneinander auszuspielen. Dafür ist die Gruppe hier zu klein. Dafür wird hier dann auch im Kollegenkreis zu viel geredet als dass das einer nicht mitbekommen würde, wenn ein anderer versucht, gegen ihn zu intrigieren." Dr. Hucht, 2nd 17.53 min.)
("Das heißt ja nicht, dass es kein Konkurrenzdenken gibt, aber ich sag mal: es wird wenn dann offen ausgetragen und nicht durch Spielchen und versteckte Nickelichkeiten." Dr. Hucht, 2nd 20:22 min.)
("Wenn man jetzt aus einer anderen Region in Deutschland kommt, ... nicht jeder kommt damit klar ... man muss auch kritikfähig sein. Auch als Vorgesetzter sich der Kritik der Mitarbeiter zu stellen, ist ja nicht einfach. Kann man sicherlich auch nicht jeden Tag gleich gut. Sich überhaupt Kritik zu stellen, ich meine, jeder hört lieber Lob als das ein anderer erzählt, was nicht geklappt hat. Das ist auch nicht einfach. Man muss das vorher wissen, worauf man sich einlässt. Also nicht jeder kommt damit klar." Dr. Hucht, 2nd 20.53 min.)
Mr. Vieth and Dr. Hucht characterize Panopa's corporate culture as quite open in terms of communication. Critique is usually addressed openly and directly at the person concerned. While in other companies it appears to be quite usual to talk bad behind other people's back, Mr. Vieth and Dr. Hucht claim that they never really experienced any sneaky games at Panopa. They say that their company is simply too small and that positions do not change that fast that it would make sense to play power games. At the same time they believe this open atmosphere to originate from the cultural background of the staff of which most grew up in the Ruhrgebiet. Here communication can often be rather rude but that does not imply that anybody should take it personal. Once things are said and discussed, they are over and done with - no hard feelings. And on the other hand things that are left unspoken, are not to be worried about. And while Mr. Vieth and Dr. Hucht claim this atmosphere to be culturally influenced, they believe it to have been transferred to their Polish stations as well.
("Die Kommunikation hier ist sehr offen. Also, es gibt schon so etwas wie eine Unternehmenskultur, was hebt das Unternehmen von anderen ab. Wobei ich jetzt nicht behaupten möchte, andere machen das nicht so, aber hier wird ein sehr direkter Ton gepflegt. Hier wird auch offen Kritik geübt. Es werden Themen angesprochen, die werden auch zu Ende besprochen, und man guckt sich hinterher auch wieder in die Augen. So Dinge, so hinterum, mit Ellenbogen, Linke rein, Mobbing, das ist hier überhaupt nicht angezeigt. Ich sag's mal ganz platt: hier sagt man sich auch mal auf Augenhöhe mal 'Arschloch', aber hinterher gibt man sich wieder die Hand und sagt: 'Komm. War jetzt auch mal gut, dass wir jetzt mal darüber gesprochen haben, das ist vielleicht auch mal ein bißchen gewittert hat, aber jetzt geht's auch vernünftig wieder weiter.' Und das ist auch so die Mentalität, die da vor Ort aufgebaut wurde. Also, ne offene Kommunikation, die Türen hier sind immer auf, man äußert Kritik, man spricht darüber, vielleicht eher mal ein direktes Wort, aber hinterher arbeitet man auch vernünftig wieder zusammen. Das ist schon auch so ne Besonderheit. Wir sagen auch mal hier und da, das ist so Ruhrgebietsmentalität: sehr direkt und sehr gradlinieg." Dr. Hucht, 2nd 15.53 min.)
("Wir sind hier sehr dezentral organisiert. Die einzelnen Standorte sind weitestgehend autark. [...] Wir sind hier eine Zentralverwaltung für das gesamte Unternehmen, wir haben hier vielleicht 50, 60 Mitarbeiter. [...] Wir sind noch in dem Sinne kein Konzern, wo vielleicht auch eher so Spielchen aufkommen, Machtspielchen und Leutet gegeneinander auszuspielen. Dafür ist die Gruppe hier zu klein. Dafür wird hier dann auch im Kollegenkreis zu viel geredet als dass das einer nicht mitbekommen würde, wenn ein anderer versucht, gegen ihn zu intrigieren." Dr. Hucht, 2nd 17.53 min.)
("Das heißt ja nicht, dass es kein Konkurrenzdenken gibt, aber ich sag mal: es wird wenn dann offen ausgetragen und nicht durch Spielchen und versteckte Nickelichkeiten." Dr. Hucht, 2nd 20:22 min.)
("Wenn man jetzt aus einer anderen Region in Deutschland kommt, ... nicht jeder kommt damit klar ... man muss auch kritikfähig sein. Auch als Vorgesetzter sich der Kritik der Mitarbeiter zu stellen, ist ja nicht einfach. Kann man sicherlich auch nicht jeden Tag gleich gut. Sich überhaupt Kritik zu stellen, ich meine, jeder hört lieber Lob als das ein anderer erzählt, was nicht geklappt hat. Das ist auch nicht einfach. Man muss das vorher wissen, worauf man sich einlässt. Also nicht jeder kommt damit klar." Dr. Hucht, 2nd 20.53 min.)